Wirkstoff:
Magnesium in Form von Magnesiumaspartat-Racemat-Tetrahydrat
Hilfsstoffe:
Sorbitol (E 420) 170 mg, Citronensäure, wasserfrei, Calciumbehenat, Partialglyceride langkettiger Fettsäuren, Siliciumdioxid, kolloidal, wasserfrei, Natriumcyclamat, Siliciumdioxid, kolloidal, hydratisiert, Aroma (Zitrone), Natriumsaccharin, Glycerol 85%.
Gesamtnatrium: ~2,3 mg.
1 teilbare Kautablette enthält 5 mmol (121,5 mg) Magnesium in Form von Magnesiumaspartat-Racemat-Tetrahydrat
Diabetikerhinweis: Eine Tablette Mg 5-Longoral = ca. 0,2 g verwertbare Kohlenhydrate.
Deckung eines erhöhten Bedarfes (z.B. Wachstum, Hochleistungssport, Schwangerschaft, Stillzeit).
Magnesiumarme Ernährung.
Wadenkrämpfe.
Auf ärztliche Verordnung oder auf Rat eines Apothekers
Neuromuskuläre Störungen wegen Magnesiummangel, muskuläre Krämpfe.
Auf ärztliche Verordnung
Bei tachykarden Herzrhythmusstörungen (Tachykardie), v.a. bei Resistenz gegenüber anderen Antiarrhythmika.
Adjuvans zu β2-Adrenergika bei Prodromi frühzeitiger Geburt bzw. drohendem Spätabort.
Behandlung der Eklampsie, Pre-Eklampsie und des tetanischen Syndroms.
Enterale oder renale Magnesiumverluste (chronische Diarrhoe, Diuretikatherapie).
Die Dosierung von Mg5-Longoral ist abhängig vom Grad des Magnesiummangels. Als mittlere Tagesdosis gilt 0,2 mmol entsprechend ca. 5 mg Magnesium je kg Kpgw. Diese Dosis kann bei schweren Magnesiummangelzuständen auf 0,4 mmol (ca 10 mg) Magnesium je kg Kpgw erhöht werden. 1 Tablette Mg5-Longoral enthält 5 mmol, entsprechend 121,5 mg Magnesium.
Soweit nicht anders verordnet, gelten für Mg5-Longoral folgende Dosierungsrichtlinien:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren: 1 Tab. 1–3x/Tag.
Kinder ab 6 Jahren: ½ Tab 1–3x/Tag.
Die Mg5-Longoral Tabletten sollen zerkaut und bei Bedarf mit etwas Flüssigkeit vor den Mahlzeiten genommen werden.
Die Anwendung und Sicherheit von Mg5-Granoral bei Kindern unter 6 Jahren ist bisher nicht systematisch geprüft worden.
Mg5-Longoral ist kontraindiziert:
bei akuter und chronischer Niereninsuffizienz und bei Störungen der Erregungsleitung im Herzen (AV-Block),
bei Exsikkose und Ca-Mg-Ammoniumphosphat-Steindiathese,
bei Überempfindlichkeit gegenüber einem der Bestandteile,
bei bekannter Sorbitolunverträglichkeit (Fruktose-Intoleranz).
Vorsicht bei eingeschränkter Nierenfunktion ist geboten.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h. es ist im Wesentlichen «natriumfrei».
Dieses Arzneimittel enthält Sorbitol.
Patienten mit einer erblichen Fruktoseintoleranz (EFI) dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
Gleichzeitige Eisentherapie: ist darauf zu achten, dass bei gleichzeitiger Einnahme von Magnesium die Eisenresorption behindern kann.
Tetrazyklin: die gleichzeitige Magnesiumgabe behindert auch die Tetrazyklinresorption.
Cholecalciferol: Tendenz zu Hypercalcaemie bei gleichzeitiger Gabe von Magnesium und Cholecalciferol.
Mg5-Longoral kann während des Schwangerschaft und der Stillzeit angewendet werden.
Kontrollierte Studien bei Frauen haben keine foetalen Risiken im Verlauf des ersten Trimesters ergeben; es gibt keine Anzeichen, welche auf ein Risiko im verlaufe der weiteren Trimester hinweisen, und die Möglichkeit einer Schädigung des Fötus erscheint als wenig wahrscheinlich.
Keine.
Die Nebenwirkungen sind nach Organsystemklassen der MedDRA-Klassifikation und nach Häufigkeit gemäß der folgenden Konvention geordnet:
«sehr häufig» (≥1/10),
«häufig» (≥1/100 bis <1/10),
«gelegentlich» (≥1/1000 bis <1/100),
«selten» (≥1/10 000 bis <1/1000),
«sehr selten» (<1/10 000).
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Gelegentlich
Bei hoher Dosierung kann es zu weichen Stühlen kommen.
Durchfälle: man reduziert die Tagesdosis oder setzt das Präparat vorübergehend ab.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
Bei intakter Nierenfunktion sind orale Magnesium-Intoxikationen unwahrscheinlich.
Im Falle eines Niereninsuffizienz kann eine Magnesium-Intoxikation erscheinen. Es hängt ab von Magnesium-Plasmaspiegel und gibt die folgenden Symptome: Blutdruckabfall, Übelkeit, Erbrechen, ZNS-Depression, Verringerung des Reflex, EKG-Defekt, Beginn eine respiratorische Depression, Koma, Herzstillstand, respiratorische Paralysie.
Als Antidot kann Calcium i.v. gegeben werden.
ATC-Code:
A12CC05
Wirkungsmechanismus
Mg5-Longoral ist eine Kautablette, die es erlaubt, dem Körper Magnesium in einer Form in welchem Magnesium vom Körper gut aufgenommen werden kann und in ausreichenden Mengen zuzuführen.
Magnesium ist ein lebensnotwendiges Element, das für viele Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper notwendig ist und im Normalfall in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen wird.
Man geht davon aus, dass Erwachsene am Tag mindestens 300–400 mg Magnesium benötigen (1 Tabl. Mg5-Longoral enthält 5 mmol, entsprechend 121,5 mg Magnesium als Aspartat). Bei einseitiger Ernährung ist die Deckung des Magnesiumbedarfs nicht immer gewährleistet.
Mg5-Longoral ist geeignet durch Magnesiummangel bedingte Störungen zu beheben. Empfohlen wird die Zufuhr von Mg5-Longoral bei erhöhten Belastungen, Schwangerschaft usw. und in besonderen Situationen während der Tokolyse (Behandlung der drohenden Frühgeburt), sowie bei Mehrbelastung des Körpers durch Hochleistungssport.
Absorption
Magnesiumaspartat wird bei oraler Applikation zu etwa 30–60% absorbiert. Absorptionsort ist hauptsächlich das Ileum, zu einem geringeren Teil das Jejunum.
Das Maximum des Serummagnesiumspiegels ist etwa 2 Stunden nach oraler Applikation erreicht. Dieses Niveau bleibt etwa 3 Stunden bestehen.
Der Normbereich von Magnesium in Serum und Plasma beträgt 0,7–1,05 mmol/l. Kumulationsgefahr besteht bei Niereninsuffizienz (Unterschreiten einer Ausscheidung von 30 ml/h Urin). Die Absorption ist verhindert bei Diarrhoe, Malabsorptionssyndromen, Alkoholismus, Diabetes mellitus und Gallengangatresie.
Elimination
5 Stunden nach oraler Applikation beginnt der Serummagnesiumspiegel wieder zu fallen, etwa 15 Stunden post applicationem ist der ursprüngliche Serummagnesiumwert erreicht. Die Ausscheidung erfolgt überwiegend renal und unterliegt einer Vielzahl von hormonellen Steuerungen und ist abhängig vom Gesamt-Magnesiumstatus des Körpers.
Magnesiumsalze weisen generell kein spezifisch toxisches, kein teratogenes, kein embryotoxisches und kein mutagenes Potential auf.
Haltbarkeit
Das Arzneimittel darf nicht nach dem Datum verwendet werden, das auf der Verpackung hinter der Angabe «EXP» steht.
Besondere Lagerunghinweise
Das Medikament soll bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
46144 (Swissmedic).
MG5-LONGORAL kautabl 5 mmol 100 stk, EFP 13.27, PP 24.50 [D, SL, SB 10%]
MG5-LONGORAL kautabl 5 mmol 50 stk, EFP 6.65, PP 12.30 [D, SL, SB 10%]
MG5-LONGORAL kautabl 5 mmol 20 stk, EFP 3.36, PP 6.20 [D, SL, SB 10%]
OM Pharma Suisse SA, Villars-sur-Glâne
Februar 2026.
ATC-Code: A12CC05
Wirkstoff: Magnesiumaspartat
Hauptindikation: Frühgeburtsbestrebungen
Indikation: Frühgeburtsprophylaxe, vorzeitige Wehen
| Applikationsart | TMD Trim 1 | TMD Trim 2 | TMD Trim 3 |
|---|---|---|---|
peroral | 30mmol | 30mmol | 30mmol |
ATC-Code: A12CC05
Wirkstoff: Magnesiumaspartat
Hauptindikation: Verdauungsstörungen
Indikation: Obstipation
| Applikationsart | TMD Trim 1 | TMD Trim 2 | TMD Trim 3 |
|---|---|---|---|
peroral | 15mmol | 15mmol | 15mmol |
ATC-Code: A12CC05
Wirkstoff: Magnesiumaspartat
Hauptindikation: Wadenkrämpfe
| Applikationsart | TMD Trim 1 | TMD Trim 2 | TMD Trim 3 |
|---|---|---|---|
peroral | 20mmol | 20mmol | 20mmol |
ATC-Code: A12CC05
Wirkstoff: Magnesiumaspartat
Hauptindikation: Verdauungsstörungen
Indikation: Obstipation
| Applikationsart | TMD |
|---|---|
peroral | 15mmol |